So wunderschön ist der Urlaub im SalzburgerLand

Seen, Bergwelten, Almen, traumhafte Orte, die zum Abschalten einladen, um herunterzukommen vom stressigen Alltag. Im SalzburgerLand findet man alles, was das Herz begehrt und es ist für jeden etwas dabei. Für den Sportfreak, den Kulturliebhaber, den Bergfreund und den Genießer von gutem Essen.

Nicht umsonst sagte einst Hugo von Hofmannsthal:

Das SalzburgerLand ist das Herz vom Herzen Europas. Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum – und gerade hier musste Mozart geboren werden.

Oder auch Karl Lagerfeld: „Ich liebe Salzburg. Ich habe Salzburg immer geliebt. Diese Gegend hier ist einer der schönsten Ecken Europas.“ Und auch Salzburgs bekanntester Sohn – Wolfgang Amadeus Mozart – war von der Vielfalt Salzburgs angetan: „Alles, was ich auch schon von schönen Gegenden gesehen habe, ist – nach meinem Gefühl – nur sehr wenig, gegen Salzburgs himmlische Naturschönheiten.“

SalzburgerLand: Still oder Prickelnd?

In der Tat: die traumhaften Seen im Salzkammergut, das Saalachtal mit seinen reißenden Gewässern oder die Berglandschaften in Saalbach Hinterglemm, Zell am See-Kaprun, Saalfelden Leogang, im Tennengau, in der Salzburger Sportwelt, im Nationalpark Hohe Tauern, im Gasteinertal, am Hochkönig oder im Salzburger Lungau. Um die Vielfalt des SalzburgerLands in ähnlicher Ausprägung an einem anderen Ort der Erde zu finden, müsste man lange reisen. Und selbst dann würde man sie anderswo nur sehr schwer finden. Aber überzeugen Sie sich selbst! Wir nehmen Sie auf eine Reise durch das SalzburgerLand mit, auf der Sie alles erleben können: von ganz still bis sehr prickelnd.

Ein unvergesslicher Almsommer in den Salzburger Bergen

Eingerahmt zwischen Kräuterwiesen und Berggipfeln, auf einer der zahlreichen Almsommerhütten in der ursprünglichen Idylle des SalzburgerLandes, erlebt man den perfekten Sommerurlaub.

Wenn die Wiesen hoch oben über dem Talboden saftig grün erstrahlen, die letzten Schneefelder geschmolzen sind und die klare Bergluft erfüllt ist vom Summen der Insekten und dem Muhen der Kühe, beginnt der Salzburger Almsommer. Beziehen Sie gemeinsam mit den Sennern Ihre urige Almsommerhütte und erleben Sie einen Sommer, wo Sie vom Läuten der Kuhglocken oder den Strahlen der aufgehenden Sonne beim Aufwachen begleitet werden.

In keinem anderen Bundesland Österreichs hat man die Wahl zwischen so vielen Almen und Almsommerhütten wie in Salzburg. Rund 1.800 bewirtschaftete Almen und über 550 Almsommerhütten warten auf einen Besuch. Ob nur zur kurzen Einkehr auf dem Almwanderweg oder als Sommerurlaub: Erleben Sie unvergessliche Momente mit Ihren Liebsten auf 175 ausgezeichneten und qualitätsgeprüften Almsommerhütten.

Im Einklang mit der Natur  

Allein der Weg auf eine der Salzburger Almsommerhütten macht deutlich, wie naturbelassen hier alles ist: Es gibt keine öffentlichen Straßen, nur Wanderwege und Pfade, auf denen man beginnt abzuschalten und die Eindrücke des Waldes aufzusaugen. Erst mal angekommen, kann man das Almleben in seiner ursprünglichsten Form miterleben. Während die Kinder sich auf der Wiese tummeln, können die Eltern in der Sonne die Seele baumeln lassen. Ganz ohne Internet und andere Einflüsse von außen kann man sich auf weitere Highlights der Salzburger Almsommerhütten konzentrieren: die regionalen und selbst erzeugten Produkte.

Die Wanderlust führt ins Salzkammergut  

Schon Kaiser Franz Josef und sein Hofstaat waren dem Zauber des Salzkammerguts verfallen. Bis heute hat sich an der Anziehungskraft der Region zwischen glitzernden Seen, grünen Hügeln und felsigen Bergen nichts geändert. So kann man nach einem erfrischenden Sprung in den kühlen Wolfgangsee gleich die Wanderung auf einen der vielen Gipfel beginnen, um dort die wunderbare Aussicht auf die Berge und Seen des Salzkammerguts zu genießen. Genießen auch Sie die viele Facetten des Salzkammerguts

Eine Gegend, die auch ins Schwitzen bringen kann. 

Neben der gemütlichen und ruhigen Natur bietet die Salzburger Sportwelt mit den Urlaubsorten Flachau, Wagrain-Kleinarl, St. Johann-Alpendorf, Radstadt, Altenmarkt-Zauchensee, Eben und Filzmoos ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot für Gipfelstürmer. Alle, die sich an körperlicher Betätigung im oder auf dem Wasser erfreuen, finden in den zahlreichen Bergseen genügend Möglichkeiten, sich auszutoben. Aber auch für alle Läufer, Wanderer und Mountainbiker erstrecken sich wunderschöne Wege zwischen den Bergen und hinauf auf die sieben schönsten Gipfel der Salzburger Sportwelt: der Penkkopf, das Hochgründeck, der Spirzinger, der Roßbrand, der Gerzkopf, der Lackenkogel und die Bischofsmütze bieten unendlich viele Highlights für Gipfelstürmer

Die Nationalparkranger bringen Sie auf Touren. 

Wer es gerne ein wenig abenteuerlich hat, der findet bei einer der geführten Rangertouren garantiert das Richtige. Von der Familie bis hin zum geübten Bergsteiger – die erfahrenen Ranger führen durch unglaubliche Landschaften: Wasserfälle, Gletscherzungen, Schaubergwerke und Berggipfel. Dabei geben sie einen ganz besonderen Einblick in den Nationalpark Hohe Tauern und teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit den Wanderern. Hier lernen Sie die Natur von einer anderen Seite kennen

Am Berg ist man nie allein – wenn man will. 

Egal, ob man sich das Dach mit den Hüttenwirten und -betreibern teilen will oder ob es einen in die Selbstversorgerhütte mit Plumpsklo verschlägt: Die Möglichkeiten, sich selbst ein einzigartiges Erlebnis zu verschaffen, sind vielfältig. Wer sich etwa für die Selbstversorger-Variante entscheidet, kann in Juwelen wie der Stadlleiten-Hütte im Nationalpark Hohe Tauern übernachten. Ein aufregender Tag kann so mit einer Übernachtung in einer liebevoll instand gehaltenen Hütte aus dem 16. Jahrhundert abgerundet werden.

Oder man teilt sich das Dach mit einem Hüttenwirt und bekommt am Abend noch die eine oder andere Anekdote erzählt, ehe die Brettljause auf den Tisch kommt; mit goldgelber Almbutter, würzigem Bierkäse, geräucherter Hirschwurst, Kräutern aus dem Bauerngarten oder anderen Köstlichkeiten von der Alm.

Unabhängig davon, ob man einen entspannten Tag gehabt oder das Abenteuer gesucht und gefunden hat: Auf der Alm schläft man immer bestens. Die frische Luft und die Ruhe der Natur lassen Sie in einen erholsamen Schlaf gleiten, der Sie schon vom nächsten Almsommer-Urlaub im SalzburgerLand träumen lässt.

Diesen Orten müssen Sie für Ihren perfekten Familienurlaub einen Besuch abstatten

Die Salzburger Mama-Bloggerin Anja Fischer vom Blog „Gänseblümchen & Sonnenschein“, erzählt, was sie mit ihrer Familie im SalzburgerLand gerne macht.

„Gemeinsam mit meiner kleinen Familie wohne ich inmitten der Salzburger Berge. Von hier aus blogge ich in die weite Welt hinaus, über das Familienleben allgemein und in Salzburg speziell. Da wohnen, wo andere Urlaub machen, das ist wahrlich ein Privileg. Ein Privileg, das wir sehr zu schätzen wissen.“ Malerische Seenlandschaften, sanfte Almen, abenteuerliche Berge, ja sogar eisige Gletscher – im SalzburgerLand finden Sie alles, was Ihr Herz begehrt.

Kurzum, bei uns gibt es jede Menge zu erleben und zu entdecken. Ob für Groß oder Klein, es ist für die ganze Familie das Passende dabei:

Die vielen Kinder- und Kinderwagenalmen sind perfekt für Familien: leichter Aufstieg, sogar mit Kinderwagen möglich. Oben wartet das Erlebnis Natur auf die Kleinen. Ob ein Brunnentrog zum Plantschen oder ein kleines Bächlein zum Staudammbauen, ein Spielplatz oder der Streichelzoo – Spaß ist HIER garantiert.

Fernab der „großen“ Stadt, hinterm Tauern, da liegt der wunderschöne Lungau, die südlichste und sonnigste Region im SalzburgerLand. Hier finden Sie Ruhe, Ursprünglichkeit und unberührte Natur.

Smartphone aus, Rucksack rauf und den von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärenpark erkunden. Ganz alleine oder bei einer geführten Wanderung gemeinsam Kräuter, Pilze und Beeren bestimmen und sammeln. Umwandern Sie einen der sechzig Bergseen (wie beispielsweise den Piendlsee oder Prebersee) und spüren Sie die Quelle des Lebens. Frei nach dem Motto: ECHT.SEIN

Welch ein Bild: Unten im Tal liegt, sanft eingebettet inmitten der weißen Berge, der schöne Zeller See. Besuchen Sie den Gletscher und genießen Sie das Traumpanorama auf 3.029 Meter Höhe, machen Sie eine Schiffsfahrt am Zeller See und besuchen Sie die Schmittenhöhe. Der Hausberg ist ganz einfach mit der Gondel erreichbar und ein Wanderparadies für Familien: Kinderspielplätze, Kinder-Erlebniswege oder Abenteuerstationen – HIER gibt es wirklich alles, was Kinder sich in einem Urlaub wünschen.

Atemberaubend schön ist das Salzkammergut. Ob Fuschlsee oder Wolfgangsee, entdecken Sie eine majestätische Landschaft, die bereits „unserem“ Kaiser ausgezeichnet gut gefallen hat. Eine Fahrt mit der Fuschlerin – einem Holzboot, das am Fuschlsee verkehrt – ist ein Muss: Sie garantiert ein herrliches Panorama und gewährt Einblicke in versteckte Buchten. Aber auch eine Rundwanderung um den Fuschlsee empfiehlt sich, mit anschließendem Besuch des Freibades.

Weiter zum Wolfgangsee. Einfach nur durch St. Wolfgang schlendern oder mit der Zahnradbahn auf den Schafberg hinauffahren. Dort werden Sie mit einem königlichen Ausblick belohnt und können bis zum Mondsee und zum Attersee das Salzkammergut überblicken.

Das Glemmtal ist nicht nur für Aktivurlauber sehr reizvoll, auch Familien kommen hier auf ihre Kosten: Auf den Bergen warten Kobolde und Zauberer auf die kleinen Gäste und im Tal gibt es neben vielen Spielplätzen den Saalbacher Motorikweg, ein Anziehungspunkt für Familien. Dazu noch Hochseilpark oder Baumzipfelweg für die Größeren – hier findet jeder das Abenteuer, das er sucht. Nach all der Action kann man in den Felsenpools des Teufelswassers entspannen. Und vielleicht sieht man ja den ein oder anderen Waldgeist vorbeitanzen.

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern finden Sie ein Museum der etwas anderen Art. Hier ist sprichwörtlich die Natur zum Greifen nah. Die Nationalparkwelten in Mittersill locken die ganze Familie und bieten viel zu erleben und zu entdecken: Gletscherwelten, Tauernschätze und mehr überzeugen große und kleine Naturfans. Unser Highlight ist das Adlerflugpanorama: Hier können Sie Täler und Gipfel aus der Vogelperspektive sehen

Alles auf einer Karte

Mit der richtigen Karte alles im Griff zu haben und Neues zu entdecken, war schon im Mittelalter besonders wichtig. Die ersten Landkarten richteten sich ursprünglich nicht nach Norden aus, sondern nach Osten in Richtung Jerusalem im Orient. Daraus entstand auch der Begriff „orientieren“. Wer also die Orientierung oder besser gesagt: einen Plan hatte, war immer schon im Vorteil. Wir erinnern uns noch an die Zeit, als der Beifahrer bei jeder Fahrt ins Grüne mit seinem riesigen Faltplan den Innenraum des Kleinwagens voll ausfüllte und man dem Kommando blindlings zu folgen hatte, sobald man in unbekanntes Gebiet kam. Mittlerweile haben wir uns an die monotone Stimme im Auto gewöhnt, die immer alles besser weiß. Dadurch haben wir auch schon ein wenig verlernt, selber den richtigen Weg zu suchen und Unerforschtes zu entdecken. Haben Navi und Co also wirklich endgültig über die Karte gesiegt? Nicht unbedingt. Nur hat sich die Karte verändert, mit der man an die schönsten Plätze kommt und unzählige Vorteile genießen kann.

Im SalzburgerLand, in der Region Saalbach Hinterglemm hat man mit der Jokercard mit Sicherheit den perfekten Begleiter, um all die Attraktionen im wunderschönen Glemmtal voll und ganz auskosten zu können. Die Talschlussbahn, die Golden Gate-Brücke der Alpen, der spannende Baumzipfelweg für kleine und große Entdecker und unzählige weitere Sport- und Freizeitangebote werden mit der Jokercard zum unvergesslichen Erlebnis.

Aber auch Zell am See-Kaprun setzt alles auf eine Karte, um seinen Gästen den Urlaub zu bieten, den sie verdient haben: den besten. Die Sommercard führt Sie mit Leichtigkeit zu Gletschern, Bergen und Seen. Bergbahnen, die Schifffahrt am Zeller See, die Hochgebirgsstauseen, kulturelle Highlights, Sehenswürdigkeiten und klassische Ausflugsziele: Sie alle und noch viel mehr kann man mit dieser Karte im Sommer nutzen und besuchen.

Es scheint, als hätten die alten Kartographen der vorigen Jahrhunderte doch recht gehabt: Mit der richtigen Karte kommt man einfach immer ans Ziel.

Kunst und Kultur im Gasteinertal

Seit 200 Jahren begeistert das Gasteinertal Künstler aus aller Welt, die sich inmitten der eindrucksvollen Bergwelt erholen und Kraft tanken. Nun kann man Kunst, Musik und Tanz auf eine ganz besondere Art und Weise erleben.

Schriftsteller Carl Zuckmayer meinte einst, im SalzburgerLand finde sich ein Stück vom Paradies. Paradiesisch schön ist es auch im Gasteinertal, das man immer schon als Teil der alpenländischen Hochkultur sah. Von Franz Schubert sagt man, er sei „schockverliebt“ gewesen in Bad Gastein, als er im Sommer 1825 ankam. Auch heute noch ist man in Bad Gastein stolz auf die eigene Geschichte, die sich hier wie an kaum einem anderen Ort mit Modernität, Urbanität und dem mutigen, innovativen Blick in die Zukunft zu einer spannenden Gegenwart vermischt.

Jährlich findet in Bad Gastein das internationale Kunst- und Kulturfestival sommer.frische.kunst statt. Dieses Event lockt talentierte Künstler zum Arbeiten und Ausstellen in die hiesige Bergwelt. Komplettiert wird der Gasteiner Kultursommer vom summer.jazz.in.the.city, in dessen Rahmen ein buntes Spektrum an zeitgenössischer Musik an unterschiedlichsten Spielstätten zu hören ist. Jedes Jahr erklingen den ganzen Sommer über Latino Songs, Modern Jazz, Soul und sogar Mundart Blues und untermalen das bunte Treiben Gasteins mit einem mehr als würdigen Soundtrack.

Klassischere Töne werden bei Alm:Klassik auf den Almen der Region gespielt. Was könnte es Schöneres geben, als nach einer Wanderung die ersehnte Almhütte zu erreichen und über die letzten Meter von sanften Melodien getragen zu werden?

Wer am liebsten tanzend durch das Leben schwebt, findet beim Tanz:Fest Gastein an drei Tagen im Sommer die Gelegenheit dafür. 2017 wurde das Tanz:Fest zum ersten Mal abgehalten. 2018 folgt die zweite Auflage. Tanzbegeisterte werden in Bad Hofgastein zusammenkommen, hier gemeinsam neue Tanzstile kennenlernen und mit qualifizierten Lehrern am eigenen Stil arbeiten. Erleben Sie Kunst und Kultur im Gasteinertal

Wohlig warm bis kühles Nass: Bade- und Actionspaß im SalzburgerLand

Wie heißt es so trefflich in unserer inoffiziellen Hymne: „So wia dei Wasser talwärts rinnt, unwiderstehlich und so hell, fast wia die Tränen von am Kind …“ Besser und feinfühliger kann man die eindrucksvolle Kraft unserer heimischen Seen und Flüsse wohl kaum in Worte fassen. Wasser – dieses einzigartige Element mit seinen vielen Facetten, mal rau und ungestüm, dann wieder sanft und von unsagbarer Ruhe – hat in seinem Charakter nahezu menschliche Eigenschaften.

Vielleicht ist das der Grund, warum wir so gerne seine Nähe suchen. Für die einen bietet es die Herausforderung, wilde Wellen zu bezwingen, für andere wiederum ist Wasser die perfekte Art, absolute Entspannung zu finden.

Im wunderschönen SalzburgerLand vereinen sich all die unterschiedlichen Eigenschaften dieses Naturelements: Von wohlig warm bis erfrischend kühl bietet das SalzburgerLand das ganze Jahr hindurch für jeden Gast das Richtige. Um einen wahren Schatz aus den Bergen handelt es sich beim Gasteiner Thermalwasser, das schon seit über zweihundert Jahren Kurgästen aus aller Welt pure Entspannung und Heilung verspricht.

Die Alpentherme in Bad Hofgastein gehört weit über die Grenzen des SalzburgerLandes hinaus zu den modernsten Kur- und Wellnessanlagen ihrer Art. Neben den sechs Themenwelten kann man seit Sommer 2017 nun auch entspannende Bäder in den beiden einzigartigen Thermalwasser Badeseen nehmen und im herrlichen Gasteiner Thermalwasser Erfrischung für Geist und Körper finden.

Während der eine die wohltuende Kraft des Wassers bevorzugt, sucht der andere die unsagbare Kraft des Elements im absoluten Einklang mit der Natur. Kajak, Rafting oder Canyoning sind dabei sicher die idealen Möglichkeiten, die wilden Seiten des beliebtesten Naturelements kennenzulernen.

Wellen zu bezwingen, in unberührte Naturschauplätze im wahrsten Sinne des Wortes einzutauchen und die Herausforderung in verschiedensten Schwierigkeitsgraden zu suchen, all das ist viel mehr als bloß ein sportliches Erlebnis. Es sind unvergessliche Momente, in denen wir dem Element Wasser mit tiefstem Respekt begegnen und uns von seiner Vielseitigkeit stets aufs Neue überraschen lassen.

Obwohl Johann Wolfgang von Goethe Begriffe wie Wellness oder Action sicher nicht verwendete, scheint er schon damals das so vielseitige Element voll und ganz verstanden zu haben: „Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu behandeln weiß.“

Ein wahres Eldorado für die internationale Wildwasserszene findet sich im einzigartigen Salzburger Saalachtal. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene finden in den Stromschnellen der Saalach die passende Herausforderung. Das kühle Nass mit dem Paddel bei einer Raftingtour oder im Kajak kennenzulernen, ist unbestritten eine atemberaubende Erfahrung. Aber auch der Sprung ins kalte Wasser beim Canyoning sorgt für ein unvergleichliches Naturerlebnis. Stürzen auch Sie sich in den reißenden Strom

Obwohl Johann Wolfgang von Goethe die Begriffe wie Wellness oder Action sicher nicht in seinem Sprachgebrauch verwendete, scheint er schon damals das so vielseitige Element voll und ganz verstanden zu haben:

Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu behandeln weiß.

Diese Trails dürfen Sie als Mountainbiker auf keinen Fall verpassen

Hier kommen Trail-Liebhaber auf ihre Kosten: traumhafte Aussichten, pures Vergnügen und der perfekte Flow.

Das SalzburgerLand ist mit derzeit rund 5.000 Kilometern an Mountainbike-Wegen und Trails ein Eldorado für Mountainbiker. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, traumhafte Flow-Zustände und Panoramabilder, die jede sportliche Anstrengung noch schöner machen, diese Kombination sucht wohl jeder Sportler, der gerne auf zwei Rädern unterwegs ist. In diesem dicht gespannten Netz für Rad-Sportler gibt es einige Neuheiten, die man sich auf der Landkarte für die kommende Saison rot einzeichnen sollte.

Etwa der Matzalmtrail in Leogang. Der neu geschaffene 1,5 Kilometer lange Trail startet auf 1.500 Höhenmetern und führt über anspruchsvolle Wurzelpassagen und Spitzkehren in eine traumhafte Talabfahrt mit einigen Flow-Momenten, in denen man das Rad so richtig gehen lassen kann. Die gesamte Tour mit Start im Zentrum von Leogang inklusive Anstieg hat etwa eine Länge von 16 Kilometern. Für die im Wald liegenden Passagen sollte man etwas Erfahrung mitbringen, ehe man sich ins Trail-Vergnügen stürzt. Ebenfalls in Leogang beheimatet: Der Bikepark Leogang bietet nicht nur Trails für erfahrene Biker, wie etwa den „Speedster“-Kurs oder auch den 3,5 Kilometer langen „Hangman 1“-Trail, sondern auch Europas größten Park für Einsteiger auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Die in der Region Saalfelden Leogang angesiedelten Bike-Hotels und die zahlreichen Bike-Events vom „Out of Bounds“-Festival bis zum „Girls on Trail“ runden das Erlebnis ab. Das Trail-Vergnügen wartet auf Sie

5000

Kilometer an Mountainbike-Wegen und Trails im SalzburgerLand

10000

Quadratmeter Fläche in Europas größtem Park für Einsteiger

Wer sich ein etwas anderes Terrain zu Gemüte führen will, ist auf dem neuen Trail im Großarltal richtig aufgehoben. Der Singletrail, also eine Strecke mit einem schmalen Weg, fällt in die Schwierigkeitsstufe „leicht“ und ist somit ein sanftes Vergnügen. Auf einer Länge von 3,3 Kilometern kommt der so oft beschworene Flow-Zustand voll und ganz zum Tragen. Der Aufstieg erfolgt entspannt via 8er-Kabinenbahn, ehe es – vorbei am Speichersee – zum Wasserfall bei der Mittelstation geht. Für Ausnahmekünstler in Sachen Fotographie wurde hier ein eigener Selfie-Point installiert. An Gelegenheiten für besondere Fotos wird es auch sonst nicht mangeln, bekommt man doch einen traumhaften Blick auf das Bergpanorama des Großarltals.

Weiter geht die virtuelle Trail-Rundreise in Gastein, wo 2017 das Befahren des Bertahof-Trails offiziell erlaubt wurde. Technisch anspruchsvolle Passagen, gefolgt von der nötigen „Flow-Würze“ in den Waldstücken hinunter in die Nähe des Gasteiner Badesees – das ideale Ende eines Singletrails an einem heißen Sommertag.

 

Was bei den vorgestellten Trails immer wieder im Mittelpunkt steht: der Flow. Dieses Spüren der Beschleunigung, des leichten Achterbahngefühls, der Euphorie, das in der Natur erleben zu dürfen und durch den Trail zu fließen. Dieses Glücksgefühl wird sich auf den 5.000 Kilometern an Mountainbike-Wegen im SalzburgerLand wohl öfter einstellen. Egal, ob am Wetterkreuz-Trail im Saalachtal, dem Hirschleitentrail in Wagrain-Kleinarl oder am neuen Natur-Flowtrail am Hochkönig, wo auf vier Kilometern Länge eine Fahrt wie aus einem Guss ermöglicht wurde, um perfekt auf die Bedürfnisse der Trail-Fans einzugehen.

Wie Sie ohne Mühe die schönsten Gipfel erklimmen – genussvolles E-Biken im SalzburgerLand

Endlich auch einmal den Berg mit dem Bike bezwingen? Früher war das den Sportlichsten unter uns vorbehalten. Doch heutzutage braucht man keine Ironman-Kondition mehr, um den Gipfel zu stürmen.

Dank der neuen E-Bike-Generation ist es heute jedermann möglich, oben angekommen völlig entspannt den Ausblick auf das SalzburgerLand zu genießen. Denn aufgrund der sanften E-Mobilität kann man die körperliche Belastung individuell einstellen. Das SalzburgerLand ist ein wahres Eldorado für E-Biker und bietet weit mehr als atemberaubende Ausblicke als Belohnung.

Entdecken Sie beispielsweise mit dem E-Bike königliche Kräuteralmen am Hochkönig. Diese Region ist Vorreiter in Sachen E-Mobilität. Oder wie wäre es, mit dem E-Bike zur Käsealm zu radeln? Das ist im Tennengau möglich. Klassische E-Biker finden ihr Gipfelsturm-Abenteuer auf rund 20 Routen in der Salzburger Sportwelt

Diese Touren werden auch Sie vom neuen Trend begeistern:

Hochkönig

  • Wer Herausforderungen liebt, sollte unbedingt die ii-Tour in Angriff nehmen. Die spezielle Panoramatour für E-Biker führt auf insgesamt 113 Kilometern zu den unterschiedlichsten Hütten, Gipfeln und Panoramapunkten.
  • Etwas gemütlicher ist die Tour zur Grünegg Alm, wo man mit einem atemberaubenden Blick auf den Hochkönig belohnt und vielleicht auch vom Wirt zu einer Edelbrand-Verkostung eingeladen wird. Tipp: Hier gibt es den Highking Gin und einen g’sunden Holz-Schnaps aus Zirbenspänen.
  • Oder wie wäre es mit der Königstour? Mit dem Bike auf 4 Tagesetappen durch die Region Hochkönig.

Tennengau

  • Besonders empfehlenswert ist die Bike & Hike Tour zur Loseggalm und der dortigen Almsennerei. Zuerst mit dem E-Mountainbike „aufi aufn Berg“, auf die Loseggalm-Langfeldhütte. Als Belohnung erwartet den Besucher ein einzigartiges Panorama vom Gosaukamm bis zur Bischofsmütze. Von der Loseggalm-Langfeldhütte aus kann man noch eine wunderbare Rundweg-Wanderung unternehmen.

Urlaub im „Land der Spitzenköche“

Denken Sie an die schönsten Urlaube Ihres Lebens! Welche sind die Momente, an die Sie sich erinnern? Bestimmt fällt Ihnen sofort das eine oder andere köstliche Essen an einem Seeufer oder eine deftige Jause auf einer Hütte nach einer langen Wanderung ein. Gutes Essen, das sich vom alltäglichen unterscheidet, gehört so selbstverständlich zu einem gelungenen Urlaub wie kaum etwas Anderes. Im SalzburgerLand hat man dies bereits 2009 erkannt und die „Via Culinaria“ ins Leben gerufen. Gemeint ist damit ein Verzeichnis von Restaurants, Lebensmittelproduzenten, originellen Gasthöfen, Almsommerhütten etc., die sich der qualitätsvollen Verarbeitung und Zubereitung von regionalen und saisonalen Produkten verschrieben haben. In der 5. Auflage des Nachschlagewerks können auf 9 Genusswegen 260 Adressen erkundet werden. Mahlzeit!

125

Hauben besitzt das SalzburgerLand

Mit 125 Hauben liegt das SalzburgerLand österreichweit im Spitzenfeld. Wer seinen Urlaub hier verbringt, sollte es also nicht verpassen, eine der 30 Adressen des „Genussweges für Feinspitze“ aufzusuchen. Die Auswahl ist vielfältig – vom gutbürgerlichen Landgasthof über das noble Stadtrestaurant bis zur lauschigen Seeterrasse. Einen Genuss der besonderen Art bieten übrigens 10 Betriebe, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Gerichte der „Barockzeit“ wiederauferstehen zu lassen.

Berglamm, Almschwein, Jungrind, Wild – artgerecht aufgewachsen – so lauten die Grundzutaten des „Genussweges für Fleischtiger“. An 17 Adressen können die traditionellen Fleischgerichte des SalzburgerLandes verkostet werden. Das Pinzgauer Rind wird dabei zum weltberühmten Tafelspitz verarbeitet. Spitzenköche verwenden nur besonders gute Rinderlendenstücke und kochen sie in einem Sud aus Wurzelgemüse. Serviert wird das Gericht mit handgeriebenem Kren. Doch auch das klassische Bierfleisch oder Schulterscherzel laden zum Schlemmen ein.

Was wäre das SalzburgerLand ohne seine Seen mit glasklarem Wasser? Gemeinsam mit Gebirgsbächen und Flüssen sind sie die Heimat vieler beliebter Speisefische, darunter Reinanken, Bluntausaiblinge und Forellen. Auf 15 Stationen bietet der „Genussweg für Fischfans“ die Möglichkeit der Verkostung. Botschafter des Fisch-Genussweges ist übrigens der weltweit bekannte Fischzüchter und Kaviarproduzent Walter Grüll. In Grödig betreibt er eine eigene Fischräucherei und eine Salzwasseranlage. Bekannt gemacht hat ihn der weiße Störkaviar, für den auf dem Weltmarkt pro Kilo rund 45.000 Euro geboten werden.

Wer kennt es nicht – das Bier mit den Stiegen? 1492 wurde im SalzburgerLand das erste Stiegl-Bier gebraut. Heute gibt es insgesamt 18 Brauereien. Neben traditionellen Biersorten können auch zahlreiche Edelbrände in 21 Brauhäusern und Schnapsbrennereien am „Genussweg für Bier- und Schnapsfreunde“ verkostet werden. Zu den regionalen Spezialitäten zählen Brände wie Vogelbeerschnaps, Zirbenschnaps oder Latschenkieferbrand. Wer Zirbe trinkt, liegt übrigens momentan ganz im Trend. Dem Holz des erst ab einer Seehöhe von mindestens 1.600m wachsenden Baumes wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt.

Nach dem Essen kommt die süße Nachspeise. Der „Genussweg für Naschkatzen“ mit seinen 16 Stationen ist dafür wie gemacht. Dabei lässt sich der Besuch der Kaffeehäuser, Konditoreien und Chocolatiers wunderbar mit einer Besichtigung der Stadt Salzburg sowie des Umlandes verbinden. In Salzburg selbst finden Besucher so bekannte Adressen wie das Café Tomaselli oder das Café Fürst. Im Sommer laden die Eiscafés in St. Gilgen, Mittersill und Golling zum Verweilen und Schlecken ein. Und Berger Feinste Confiserie in Lofer will neuerdings mit einem Schokoladen-Brunch verführen. Mmh …

Für Käseliebhaber ist das SalzburgerLand ein wahres Paradies. Der „Genussweg für Käsefreaks“, bestehend aus 13 Hofkäsereien, Käsemachern, Feinkostläden, Almen und Restaurants, lädt dazu ein, die regionalen Käsespezialitäten kennenzulernen. Dazu zählen unter anderem der Tennengauer Almkäse, der Pinzgauer Bierkäse, der Flachgauer Heumilchkäse und der Lungauer Ziegenkäse. Und wer immer schon einmal wissen wollte, wie Rohmilch zu Käse wird, kann dies in der Bio-Hofkäserei Fürstenhof in Kuchl bei Niki Rettenbacher erfahren. Hier werden seit beinahe 20 Jahren preisgekrönte Käse hergestellt.

Germknödel und Spaghetti Bolognese – Es geht auch anders. Am „Genussweg für Hüttenhocker“ kommen sogar Skifahrer kulinarisch auf ihre Kosten. Spitzenköche und Hüttenwirte kreierten gemeinsam eigene „Via Culinaria Skihüttenschmankerln“, die an 20 Adressen verkostet werden können. In manchen Hütten verbindet sich uriges Ambiente mit kulinarischem Hochgenuss, wie etwa in der 200 Jahre alten Kösslbacher Alm am Aineck. Neben Kachelofen, Holzvertäfelung und Ochsenjoch wird hier unter anderem die typische „Lungauer Kasknödelsuppe“ serviert.

Lange Zeit war das Wissen der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM), die Heilung mithilfe von heimischen Kräutern erzielen will, Stiefkind der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dies beginnt sich aktuell zu wandeln. Das SalzburgerLand und seine „Kräuter-Botschafterin“ Karin Buchart, Mitbegründerin des Vereins für Traditionelle Europäische Heilkunde, haben dem Bereich der Kräuter daher den „Genussweg für Kräuterliebhaber“ gewidmet. 20 Adressen laden dazu ein, mehr über die Vielfalt der heimischen Kräuter zu erfahren. Zwischen Kräuteralmen und Kräutergärten lässt sich das SalzburgerLand übrigens ganz wunderbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken.

Der „Genussweg für Bio-Genießer“ der Via Culinaria greift ein Thema auf, bei dem das SalzburgerLand schon früh eine Vorreiterrolle im deutschsprachigen Raum eingenommen hat. Nirgendwo sonst in Europa gibt es so viele Bio-Landwirte und -Produzenten wie hier. Die 17 Adressen – darunter Hotels, Restaurants, Landgasthöfe und Hofläden – begeistern nicht nur Bio-Liebhaber, sondern alle, die Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit legen.

Pinzgauer Erdepfi- oder Freitagnidei

„Bauchzwickerl“ nannten wir sie als Kinder, die Erdepfinidei. Es war mit Abstand unser Lieblingsgericht aus Mamas Küche. Und wenn die Nidei auf den Tisch kamen, aßen wir meist so viele, dass uns danach der Bauch zwickte. Von der Beliebtheit der gebratenen Kartoffelteigstücke, die meist mit eingemachtem Sauerkraut serviert werden, zeugen viele weitere Namen: Damnidei (wegen der Daumendicke), Pinzgauer Freitagnidei oder Oischneidnidei (wegen dem Abschneiden der Stücke von der Teigrolle).

Was man braucht:
600 g mehlige Kartoffeln
1 Ei
etwas Mehl
bei Bedarf etwas Milch
Salz, Muskatnuss
Butterschmalz zum Ausbacken

Wie es geht:
Die Kartoffeln werden gekocht, geschält und noch warm mit einer Kartoffelpresse zerdrückt. Danach Salz, Ei und etwas Mehl dazugeben und rasch zu einem Teig kneten. Über die richtige Konsistenz verrät Maria mit einem wissenden Augenzwinkern: „Beim anschließenden Kneten hat es eine Pinzgauer Köchin im Gefühl, ob der Teig richtig ist für ihre Nidei. Ist er zu fest, muss noch etwas Milch dazu, ist er zu weich, wird noch etwas Mehl beigemischt.“ Danach werden aus dem Teig Rollen mit etwa einem  Zentimeter Durchmesser geformt. Je nach Hausbrauch und Vorliebe werden ein bis drei Zentimeter lange Nidei abgeschnitten und in der Pfanne mit Butterschmalz herausgebraten.

 Mahlzeit! Denn schon sind sie fertig, die Pinzgauer Erdepfinidei!      

…und nicht zu viele davon essen… wegen dem Bauch-Zwicken

Altes Handwerk neu entdecken

Wer heute auf Urlaub ins SalzburgerLand kommt, kann hier einiges Unerwartete entdecken. Neben einer herrlichen Landschaft, guter Luft und kulinarischer Feinheiten, gibt es im Rahmen des Bauernherbstes auch alte Handwerksberufe wiederzuentdecken.

Scheint die Sonne, dann arbeitet Bernadette Fritzenwallner auch gerne einmal draußen auf der Terrasse vor dem Bauernhaus ihrer Eltern, in dem sich ihre Säckler-Werkstatt befindet. Während sie in präziser Kleinarbeit Lederhosen bestickt, Jacken oder Röcke näht, bleibt nicht selten der eine oder andere Wanderer interessiert stehen und schaut zu. Fritzenwallners Hof befindet sich direkt an einem beliebten Wanderweg im malerischen Ort Kleinarl im Pongau. Bernadette, wie sie sich mir gleich im ersten Gespräch mit besonderer Herzlichkeit vorstellt, erzählt dann gerne, was sie als Säcklerin eigentlich tut. Auch mir muss sie das zuerst erklären; es geht dabei um die traditionelle Lederbekleidungserzeugung. Seit 2014 betreibt die fleißige 26-Jährige ihre eigene Werkstatt im alten Fernsehraum am Bauernhof ihrer Eltern. Und das Geschäft boomt: Mittlerweile müsse man bei ihr bis zu 15 Monate auf eine Lederhose warten, weiß sie zu erzählen. „Bei mir ist alles Maßanfertigung“, sagt Fritzenwallner und fügt hinzu: „Die Leute wissen Selbstgemachtes wieder viel mehr zu schätzen.“

Altes Handwerk modern gelebt

Menschen wie Bernadette Fritzenwallner, die zu einem alten Handwerk zurückfinden, gibt es in der Region SalzburgerLand immer mehr. Und auch die Gäste der Region schätzen die hochwertigen, zumeist handgefertigten Produkte und interessieren sich für ihre Entstehungsgeschichte. Nicht zufällig wurde also für den heurigen „Bauernherbst“ das Motto „Altes Handwerk – neu entdeckt“ gewählt. Der Bauernherbst findet seit 1996 jährlich zwischen August und Anfang November in 75 Orten des SalzburgerLandes statt. Es ist die Zeit der Ernte und des Almabtriebs, eine Zeit, in der altes Brauchtum jedes Jahr aufs Neue hochleben darf. Eröffnet werden die rund 2.000 Veranstaltungen, darunter viele Märkte und Konzerte etc., mit einem großen Fest am 26. August in Abtenau im Lammertal. Wer selbst Hand anlegen will, kann einen der vielen Workshops besuchen.

Hochzeit für Filzpatschen und Kråchledane

Adelheid Kaiser ist eine von vielen Handwerkerinnen, die im Rahmen des Bauernherbstes Einblick in ihr Tun gibt. Seit über 20 Jahren betreibt die gebürtige Brambergerin den sogenannten Wollstadel in ihrem Heimatort. Für den Bauernherbst ist man mit den Filzpatschen, Hüten und anderen schönen Dingen aus Schafwolle auf den Märkten unterwegs, wo das Handwerk auch vorgezeigt wird. „Das Filzen ist eines der ältesten Handwerke in der Region, noch älter als das Weben“, erzählt Kaiser. Dennoch sei es noch gar nicht so lange her, dass man es mehr oder weniger wiederentdeckt habe. Es war Kaisers Mutter, die gemeinsam mit zwei anderen Frauen die Verarbeitung der Schafwolle betrieblich zu nutzen begann. „Zuerst wurde gestrickt, dann sind wir zum Filzen übergegangen“, erzählt Kaiser.

Während des Bauernherbstes können Interessierte von ihr erfahren, wie man einen traditionellen Hut filzt, der zu 100% wasserdicht ist. Und in einem speziellen Kinderworkshop dürfen auch die ganz Kleinen Hand anlegen und Schmetterlinge filzen. Adelheid Kaiser und ihre Schwester brauchen mittlerweile viele helfende Hände; Frauen, die mit ihrer Hilfe das alte Handwerk erlernt haben, um der Nachfrage nach den selbst gemachten Filzpatschen gerecht zu werden. „Wir haben uns schon unsere eigene Konkurrenz herangezüchtet“, sagt Kaiser mit einem Schmunzeln. Auch die Wolle der eigenen Schafe reicht nun nicht mehr aus, sondern wird von anderen Bauern zugekauft.

Auf zum Eröffnungsfest!

Auch Fritzenwallner hat den Eindruck, dass alte Handwerke wieder „im Kommen“ sind. „Heute wird sogar wieder Steinmetz gelernt“, erzählt sie. Und so mancher Tischlermeister würde auch wieder traditionelle Holzrechen herstellen. Wer mehr erfahren will über das traditionsreiche Handwerk im SalzburgerLand und nebenbei die herrliche Bergwelt und kulinarischen Genüsse nicht verpassen möchte, sollte also schon jetzt den 26. August fix auf seinem Kalender vermerken.